Das gilt jedoch nicht für jeden beliebigen Aufzug: Ein Feuerwehraufzug muss als solcher ausgewiesen sein und besondere Anforderungen erfüllen. Von seiner Betriebssicherheit und Wirksamkeit im Feuerwehrbetrieb hängen Leib und Leben der Einsatzkräfte ab.
Anforderungen werden u. a. in DIN EN 81-72 festgelegt. Daneben existieren Bestandsaufzüge nach TRA 200 und verschiedene Anforderungskataloge lokaler Feuerwehren, zumeist in Großstädten mit vielen Sonderbauten. Es gibt jedoch bis dato keinen vereinheitlichten Anforderungskatalog und keine überregionale Vorgabe für die wiederkehrende Prüfung von Feuerwehraufzügen.

Die Richtlinie VDI 3809 Blatt 2 "Prüfung gebäudetechnischer Anlagen; Feuerwehraufzüge" bietet den Betreibern von Sonderbauten und den Feuerwehren erstmalig eine vereinheitlichte Checkliste an, anhand derer Betreiber von Aufzugsanlagen und Zugelassene Überwachungsstellen solche Aufzüge wiederkehrend prüfen lassen bzw. prüfen können.

Herausgeber der Richtlinie VDI 3809 Blatt 2 "Prüfung gebäudetechnischer Anlagen; Feuerwehraufzüge" ist die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik. Der Entwurf erscheint im September 2013 und kann zum Preis von 78,00 € beim Beuth Verlag (www.beuth.de) bestellt werden. Die Einspruchsfrist endet am 28.02.2014. Einsprüche schicken Sie bitte schriftlich an die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik oder nutzen Sie das elektronische Einspruchsportal.

Ihr Ansprechpartner im VDI:
VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik
Dipl.-Phys. Thomas Wollstein
Telefon: +49 211 6214-500
Telefax: +49 211 6214-97500
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