Die neue Richtlinie VDI 4705 „Aufzüge – Notrufmanagement“ widmet sich der Planung des Managements für die organisatorische und technische Abwicklung der Notrufe, die von in Aufzügen eingeschlossenen Personen abgegeben werden. Sie stellt die Merkmale der verschiedenen möglichen technischen Lösungen einander gegenüber.

Die Verantwortung des Betreibers für den sicheren Betrieb von Aufzügen wird durch die Betriebssicherheitsverordnung definiert. Ein wichtiger Bestandteil ist hierbei das Notrufmanagement. Die Richtlinie VDI 4705 zeigt auf, wie Verantwortliche gewährleisten können, dass keine Person durch ein unnötig langes Eingeschlossensein in Aufzugsanlagen aufgrund organisatorischer oder technischer Schwächen im Prozessablauf zu Schaden kommt. Die Richtlinie leistet somit einen Beitrag, um alle am Prozess Beteiligten zu sensibilisieren und Risiken für den Aufzugnutzer zu minimieren.

Das Notrufmanagement ist die Summe der technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Umsetzung eines Notrufs und Befreiung von Personen aus dem Aufzug. Dies beinhaltet im Betrieb des Systems erforderliche Maßnahmen sowie gegebenenfalls technische Maßnahmen zur Vorbeugung von Notrufen. Die neue Richtlinie richtet sich an Betreiber, Bauherren, Architekten, Fachplaner, Prüforganisationen, Montage- und Instandhaltungsunternehmen sowie an den Personenbefreiungsdienst.

Herausgeber der Richtlinie VDI 4705 „Aufzüge – Notrufmanagement“ ist die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG). Die Richtlinie ist ab sofort in deutsch/englischer Sprache zum Preis von EUR 83,80 beim Beuth Verlag in Berlin (+49 30 26 01-22 60) erhältlich. Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Onlinebestellung finden Sie unter www.vdi.de/richtlinien oder www.beuth.de.

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